Lebensweg

Willkommen auf dem Lebensweg in Schwanden! Dieser vier Kilometer lange Rundweg verbindet eine weite Aussicht auf den türkisblauen Brienzersee und die umliegende Bergwelt mit einem besonderen Kulturerlebnis. Unterwegs erwarten Sie 15 handgeschnitzte Holzfiguren die im Jahr 2004 von den Lernenden der Holzbildhauerschule in Brienz erstellt wurden. Einige Figuren mussten mittlerweile aufgrund des Alters durch neue Figuren von regionalen Künstlern ersetzt werden. Jede dieser Figuren erzählt durch ein eigenes Gedicht eine kleine Geschichte und lädt zum Verweilen und Nachdenken ein. Der Wanderweg ist zu jeder Jahreszeit zugänglich und eignet sich ideal für einen abwechslungsreichen Ausflug mit der Familie oder für Naturbegeisterte.


Wissenswertes

Art:

Rundweg

 

Strecke:

4 km

 

Dauer:

ca. 1 - 2 Stunden

 

Saisonalität:

Der Weg ist ganzjährig begehbar.

 

Anreise:

Der Ausgangspunkt ist gut mit dem ÖV erreichbar und verfügt zudem über begrenzte gratis Parkplätze.

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route

Ihr Ausflug beginnt und endet bei der Anfangsfigur (A) mit dem Wappen von Schwanden. Von dort aus weisen Ihnen liebevoll geschnitzte, farbige, einheimische Vögel den Weg. Die Route führt Sie durch ein wunderschönes, idyllisches Naturschutzgebiet, ist hervorragend ausgeschildert und auch mit einem geländetauglichen Kinderwagen problemlos begehbar. Unterwegs laden zwei gemütliche Grillstellen zum Verweilen und Krafttanken ein. Zahlreiche, von Sponsoren gestiftete Sitzbänkli säumen den Weg und bieten Ihnen bei kurzen Pausen die Gelegenheit, die atemberaubende Aussicht in aller Ruhe zu geniessen.

  •  A Anfangs- und Endpunkt - Waa wiiter en Hauptsach isch: Du bliibscht nid stahn und teichscht a ds Zil bim Firersgahn. (Peter Wyss)
  •  1 Kind/Schule - Grau, treuer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldener Baum. (J.W. Goethe)
  •  2 Sicherheit - Wär fir anderi leuft und springt, mengisch dräckig Schueh heinbringd. (Peter Wyss)
  •  3 Kuhkopf - We t'willt, das eppis wachse tued, chehr d'Äärden um und chehr sa gued, wirf Saamen drin, mach's frommerwiis, und teck ne zue mid leubem Fliis. (Albert Streich)
  •  4 Vögel - Wie sind wir drei dann so ganz allein, Du, Luft und ich und der uralte Stein! (Annette von Dorste-Hölshoff)
  •  5 Fuchs - Die Städte aber wollen nur da Ihre und reissen alles mit ihrem Lauf. Wie hohles Holz zerbrechen sie die Tiere und brauchen viele Völker brennend auf. (Rainer Maria Rilke)
  •  6 Familie - Die in Liebe dir verbunden, werden immer um dich bleiben, werden klein und grosse Runden treugesellt mit dir beschreiben. (Christian Morgenstern)
  •  7 Schafhirte - Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem Tag. (Dietrich Bonhoeffer)
  •  8 Bär - Warum sieht der Mensch die Dinge nicht. Er steht selber im Wege: er verdeckt die Dinge. (Friedrich Nietzsche)
  •  9 Tanzendes Paar - Tages Arbeit! Abends Gäste! Saure Wochen! Frohe Feste! Sei dein künftig Zauberwort. (J.W. Goethe)
  • 10 Reh mit Kitz - Stille, Stille ... nur des Baches fernes Rauschen in der Kluft und des Abendwindes schwaches Flügeln durch die helle Luft. (Christian Morgenstern)
  • 11 Murmeltier - Am hechschte Punkt vom Läbeswäg, wo Munggen uber z'Dorf i d'Wiiti gschouen, da nim dr Ziit, und duen es Raschtli gliwwen. (Allmendkommission Schwanden)
  • 12 Emil - Was üs noch isch hend mir gärn aber mängisch isch en Wiitsicht au wichtig. (Emil)
  • 13 & 14 Kindheit - Muetti, gscheu, 's tued sunnelen waarm, so waarm am Rein; mag i nimme nunnellen, mecht i gen buechwunnellen; bringen alli hein! (Albert Streich)
  • 15 Flora - Wüsst ich genau, wie dies Blatt aus seinem Zweig herauskam, schwieg ich auf ewig Zeit still: denn ich wüsste genug. (H.v.Hofmannsthal)

Impressionen